Dienstag, 23. März 2010
Mittwoch, 3. Februar 2010
Realmedia Dateien in H264 und Theora konvertieren
Alle Befehle wurden unter Ubuntu 9.10 ausprobiert. Alle in Courier geschriebenen Befehle gehören in eine Zeile. [Update vom 4. Febr. 2010: habe gerade das ubuntu-Paket h264enc entdeckt. Das darin enthaltene Script löst auch das unten erwähnte "Container-Problem" und "erschlägt" damit die Umwandlung nach H264. Trotzdem klappt es auch so, wie unten erwähnt]
mencoder -oac faac -ovc x264 inputreal.rm -x264encopts bitrate=800[:pass=1][pass=2] -o outputh264.avi
Bei mehrere Durchgängen (1. pass=1, 2. pass=2) sehe ich bei Real-Quellen keinen nennenswerten Unterschied. Mit der Bitrate 800 wird die Datei ca. 70% größer als die Realmedia-Datei. Bitrate 400 sieht auch noch akzeptabel aus, wenn es darum geht, Vorträge mit wenig Bewegung aufzuzeichnen.
Das Container-Problem
Mencoder erzeugt avi-Container. Es gibt laut manpage auch die Möglichkeit, andere Container zu erzeugen, ich hatte damit aber noch keinen Erfolg. Man kann die Streams zumindest mit Vlc-1.0.5 unter Windows leicht in einen MP4-Container "umtopfen". Wahrscheinlich klappt das Umtopfen auch unter Linux. ("Umtopfanleitung" für VLC-1.0.5:
Konvertieren/Speichern → Neues Profil mit passendem Namen erzeugen → mp4 container wählen, audio und video unverändert kopieren wählen, Profil speichern → Zieldatei wählen, starten.)
ffmpeg -i inputreal.rm -r 30 -b 8000k zwischendatei.mpg &
Direktumwandlung mit ffmpeg2theora wollte nicht ums Verrecken klappen, ffmpeg mit & im Hintergrund laufen lassen
sleep 20; ffmpeg2theora zwischendatei.mpg -F 30 -V 400 -o outputogv.ogv
ffmpeg2theora parallel oder einfach in einem zweiten Terminal laufen lassen, es holt den Vorsprung von ffmpeg derzeit niemals ein. Der Prozessor bzw. die Prozessoren werden besser ausgelastet.
rm zwischendatei.mpg
Der Lohn
Danach ist sowohl die .ogv Datei als auch die .mp4 Datei mit dem <video>-Tag in HTML-Dateien verwendbar und kann auch direkt mit dem Firefox (.ogv) bzw. Google-Chrome (.mp4) abgespielt werden. Wie man es beiden Browsern gleichzeitig recht macht, steht hier.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Linux und Windows zusammen betreiben, ohne den MBR zu ändern
Dies gelingt durch Verwendung von Grub4Dos (Version 0.4.4).
1. Windows-XP
In der Binär-Distribution ist eine Version von Grub vorhanden (grldr), die vom Bootmanager von Windows-XP geladen werden kann und mit NTFS-Dateisystemen zurecht kommt. Die Datei grldr muss nach meiner Erfahrung auf C: liegen.
Ziel ist es, Linux auf einem Rechner zu booten, auf dem Windows-XP oder Windows7 normal in der Partition C: installiert wurde, ohne den Master Boot Record (MBR) zu verändern. Dies kann politisch von Vorteil sein.
Vorsicht: Grub4Dos funktioniert gut, nummeriert aber die Partitionen ausgehend von 0, nicht wie Grub2 von 1 (Grub2 ist der Standard-Bootmanager von Ubuntu ab Version 9.10. Soviel ich gelesen habe, kann Grub2 noch nicht mit NTFS-Dateisystemen umgehen).
Der Aufbau des Grub4Dos-Bootmenüs wird durch eine Datei menu.lst gesteuert, deren Aufbau an den der Steuerdatei von Grub1 erinnert. Grub1 war der Standard-Bootmanager von Ubuntu vor Version 9.10. Es gibt ein aussagekräftiges Beispiel in der Distribution.
Der Einbau in den Windows-XP-Bootmanager gelingt wie gehabt durch Editieren von c:\boot.ini .
2. Vista und Windows 7
Unter Windows 7 und Vista muss man den Inhalt einer binären Datenbank (BCD) verändern. Weiterhin muss man für das Laden der Datei grldr.mbr sorgen, die wiederum grldr lädt und im gleichen Verzeichnis (bei mir c:\) finden muss.
Ich bin mit EasyBCD-1.7.2 (heruntergeladen vom Heise/c't-Server) gescheitert. Das Editieren der Datenbank hätte wohl für sich geklappt, aber vielleicht war das von EasyBCD verwendete Neogrub (Grub4Dos-Variante) zu alt für meine große Linux-Partition und nicht mit dem ext4-Dateisystem unter Ubuntu 9.10 kompatibel.
1. Windows-XP
In der Binär-Distribution ist eine Version von Grub vorhanden (grldr), die vom Bootmanager von Windows-XP geladen werden kann und mit NTFS-Dateisystemen zurecht kommt. Die Datei grldr muss nach meiner Erfahrung auf C: liegen.
Ziel ist es, Linux auf einem Rechner zu booten, auf dem Windows-XP oder Windows7 normal in der Partition C: installiert wurde, ohne den Master Boot Record (MBR) zu verändern. Dies kann politisch von Vorteil sein.
Vorsicht: Grub4Dos funktioniert gut, nummeriert aber die Partitionen ausgehend von 0, nicht wie Grub2 von 1 (Grub2 ist der Standard-Bootmanager von Ubuntu ab Version 9.10. Soviel ich gelesen habe, kann Grub2 noch nicht mit NTFS-Dateisystemen umgehen).
Der Aufbau des Grub4Dos-Bootmenüs wird durch eine Datei menu.lst gesteuert, deren Aufbau an den der Steuerdatei von Grub1 erinnert. Grub1 war der Standard-Bootmanager von Ubuntu vor Version 9.10. Es gibt ein aussagekräftiges Beispiel in der Distribution.
Der Einbau in den Windows-XP-Bootmanager gelingt wie gehabt durch Editieren von c:\boot.ini .
2. Vista und Windows 7
Unter Windows 7 und Vista muss man den Inhalt einer binären Datenbank (BCD) verändern. Weiterhin muss man für das Laden der Datei grldr.mbr sorgen, die wiederum grldr lädt und im gleichen Verzeichnis (bei mir c:\) finden muss.
Ich bin mit EasyBCD-1.7.2 (heruntergeladen vom Heise/c't-Server) gescheitert. Das Editieren der Datenbank hätte wohl für sich geklappt, aber vielleicht war das von EasyBCD verwendete Neogrub (Grub4Dos-Variante) zu alt für meine große Linux-Partition und nicht mit dem ext4-Dateisystem unter Ubuntu 9.10 kompatibel.
Ich musste mich doch mit dem recht sperrigen Kommandozeilenprogramm bcdedit auseinandersetzten, das zum Lieferumfang von Windows 7 bzw. Vista gehört. Allerdings war es faktisch kaum sperriger als das etwas verwirrende EasyBCD, dessen Anzeige man erst trauen konnte, wenn man es nach einer Editoperation neu gestartet hat.
Eine funktionierende Anleitung mit Beispielzeilen für bcdedit und Grub4Dos ist zum Glück leicht im Grub4Dos-Tutorial zu finden. Nach dem sinngemäßen Anwenden der Beispielinformationen war dann auch unter Windows7 der Booteintrag für Grub4Dos-0.4.4 nach kurzer Zeit funktionsfähig. Da ich schon im Prinzip richtige von EasyBCD erstellte Einträge vorfand, ist mein tatsächliches Vorgehen von dem im Tutorial abgewichen.
Eine funktionierende Anleitung mit Beispielzeilen für bcdedit und Grub4Dos ist zum Glück leicht im Grub4Dos-Tutorial zu finden. Nach dem sinngemäßen Anwenden der Beispielinformationen war dann auch unter Windows7 der Booteintrag für Grub4Dos-0.4.4 nach kurzer Zeit funktionsfähig. Da ich schon im Prinzip richtige von EasyBCD erstellte Einträge vorfand, ist mein tatsächliches Vorgehen von dem im Tutorial abgewichen.
Es bleibt das Rücksetzen des MBR zu behandeln. Ich habe ich mir dazu vom Heise-Server mbrfix.zip herunter geladen. Die Anwendung des Programms funktionierte problemlos unter Windows 7 und XP. Das ZIP-Archiv enthält auch eine ausführliche Anleitung.
Mittwoch, 22. April 2009
[Solved] Google Earth 5.x Fonts ugly under ubuntu
Installieren von qt4-config
per
apt-get install qt4-qtconfig
und dann nicht gerade tahoma als Font auswählen, auch den Font etwas größer wählen.
Danach ist Googleearth geheilt.
Verwirrend ist, dass die Einstellungen nach jedem Aufruf von qt4-config im UI zurückgesetzt sind.
per
apt-get install qt4-qtconfig
und dann nicht gerade tahoma als Font auswählen, auch den Font etwas größer wählen.
Danach ist Googleearth geheilt.
Verwirrend ist, dass die Einstellungen nach jedem Aufruf von qt4-config im UI zurückgesetzt sind.
Dienstag, 17. Februar 2009
IP-Adresse von Windows-Rechnern mit Freigaben herausfinden
Normalerweise haben Windows-Rechner keine feste IP-Adresse.
Von einem Linux-Rechner aus tippt man einfach
nmblookup
Unter Windows geht das irgendwie mit
nbtstat
oder einem Scanner wie ipscan. Das muss ich aber erst einmal daheim ausprobieren.
Von einem Linux-Rechner aus tippt man einfach
nmblookup
Unter Windows geht das irgendwie mit
nbtstat
oder einem Scanner wie ipscan. Das muss ich aber erst einmal daheim ausprobieren.
Donnerstag, 12. Februar 2009
pdf dateien (unter Linux) ohne acrobat zusammenstellen
Manches geht in einem Terminal am einfachsten:
gs -q -sPAPERSIZE=A4 -dNOPAUSE -dBATCH -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=out.pdf in1.pdf in2.pdf in3.pdf ...
gs -q -sPAPERSIZE=A4 -dNOPAUSE -dBATCH -sDEVICE=pdfwrite -sOutputFile=out.pdf in1.pdf in2.pdf in3.pdf ...
Montag, 2. Februar 2009
Tahoma auch unter Linux
Unter dem Windows-Explorer sind Verzeichnisinformationen IMO leichter zu lesen als unter Linux mit den dort üblichen Standard-Fonts.
Abhilfe:
Tahoma nach der Anleitung auf http://www.sharpfonts.com/ installieren und z.B. unter Kubuntu das Subpixel-Hinting auf "Systemeinstellungen" zurücksetzen.
Abhilfe:
Tahoma nach der Anleitung auf http://www.sharpfonts.com/ installieren und z.B. unter Kubuntu das Subpixel-Hinting auf "Systemeinstellungen" zurücksetzen.
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